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DRK Kindergarten Neu St. Jürgen

Dorfstraße 15
27726 Worpswede

Telefon und Fax 04792 7831

kiga-neusanktjuergen[at]drk-ohz[dot]de

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Unsere Öffnungszeiten

 

 

 

DRK Kindergarten & Krippe Neu Sankt Jürgen

Foto: DRK

Für das Leben lernen

Kind auf Arm
Foto: DRK

Leben heißt, immer wieder neu lernen – Lernen beginnt ab dem Tag der Geburt und endet – wann?

Um Kinder auf das Leben vorzubereiten, müssen wir sie zu Lernen lehren, das heißt, ihnen ihre Neugier erhalten. Kinder lernen exemplarisch, das bedeutet, dass sie ihre Erfahrungen von einer "erlebten" Situation auf eine andere, noch unbekannte, übertragen. Damit diese Lernvorgänge ungestört und erfolgreich vonstatten gehen können, haben wir uns zur Aufgabe gesetzt, die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu fördern: durch Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Kritikfähigkeit, Kreativität und Fantasie, Hilfsbereitschaft, Spaß und Freude, Gruppenfähigkeit, Rücksichtnahme, Regelverständnis, Bewegung und Wahrnehmung.

Die Situation ist Leben

Betreuerin mit Kindern
Fotos: DRK

Das alte Fachwerkhaus, in dem unsere 35 Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren von drei Erzieherinnen betreut werden, strömt Liebe und Geborgenheit aus. Aus diesem sicheren Rahmen heraus beobachten wir die Kinder in ihren Lebenssituationen, analysieren sie, erkennen Sachverhalte, die dann als Ausgangspunkt für von uns geschaffene Lernkonstellationen werden: Angst, Mut, Stärke, Abschied, Aufregung und Freude. Die Krippe wird den Kindern nach der Eingewöhnung schnell zur sicheren vertrauten Umgebung. Sie erforschen ihre Umwelt, lernen soziales Verhalten und erleben Wertschätzung. Das großzügige, gemütliche Reetdachhaus hat vielfältige Funktionsräume, die allen Kindern jederzeit zur Verfügung stehen. Hier ist Platz zum experimentieren, zum forschen, zum Spiel in der Gruppe. Das dient gleichzeitig der Vorbereitung auf die kommenden schulischen Anforderungen. Bei uns können die Kinder Entscheidungen treffen und lernen, mit diesen Entscheidungen zu leben, bzw. erkennen, welche Auswirkungen Ihre Entscheidungen auf andere haben.

Beobachten und Beachten

Foto: DRK

„Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.“ (Zitat G. Hüther). Dieses Zitat steht unserer Arbeit voran. An ihm messen wir uns und lassen uns von ihm leiten. Wir nehmen Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse – und vermitteln so Toleranz. Wir erkennen Stärken, Neigungen und Schwächen – und fördern so Individualität. Wir bestärken Neugier und Experimentierfreude – und vermitteln so Selbstbewusstsein. Wir lassen vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten zu – und stärken so Selbstvertrauen. Wir unterstützen die selbstbestimmte Art der Kinder, sich die Welt anzueignen – und ernten dafür Vertrauen und Zuneigung.

Hinein ins Leben

Betreuerin mit Kind an Wasserpumpe
Foto: DRK

„Nehmt euch das Leben – es gehört euch!” Dieses Graffiti bezeichnet den aktiven Umgang mit dem Leben: es so annehmen, wie es auf das Individuum zukommt. Handeln, wie es der Augenblick erfordert. Das haben unsere Kinder über den Situationsansatz gelernt und dies können sie in der Schule umsetzen und anwenden. Sie finden dort neue Arbeitsbedingungen, neue Mitschüler und Bezugspersonen vor. Unsere interessierten, gruppenerfahrenen Kinder finden
sich gut in den Schulalltag ein – und bereichern damit das Leben an der Schule.

Strukturen erleben

Foto: DRK

Wir betreuen Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Zwei Erzieherinnen betreuen eine Gruppe mit 25 Kinder, zwei Erzieherinnen betreuen 10 Kinder in der Krippe. Das freie Frühstück zwischen 8.00 und 10.30 Uhr lässt die Kinder nach eigenem Hungergefühl entscheiden, wann und mit wem sie essen wollen. Die Krippenkinder essen mit ihren Erzieherinnen gemeinsam im Gruppenraum. Der Mittagstisch wird für die Kindergartengruppe und für die Krippenkinder angeboten. Das Essen wird von den Eltern der Mittagstisch-Kinder im Wechsel selbst zubereitet und in den Kindergarten gebracht, wo es von einer Hauswirtschafterin erwärmt und fertig zubereitet wird.

Daran orientieren wir uns: Die Leitlinien des DRK

Foto: DRK
Fotos: DRK

Menschlichkeit: 
Wir achten das Kind als eigenständige Persönlichkeit.

Unparteilichkeit:
Kinder lernen das Erkennen und Anerkennen der eigenen Individualität sowie der Individualität des anderen.

Neutralität:

Vertrauen bilden und Konfliktlösungen gemeinsam erarbeiten.

Freiwilligkeit:

Kinder lernen, sich aus freiem Willen für andere einzusetzen, ohne auf den eigenen Vorteil zu schauen.

Einheit:

Ein konstruktives Miteinander unter der Idee der menschlichen Tätigkeit.

Unabhängigkeit:

Wir sind nur den Leitlinien des DRK verpflichtet.

Universalität:

Wir sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft.

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