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Volksbank-Auszubildende absolvieren soziale Woche beim DRK in Osterholz und Bremervörde

Nach Tafel und Lebenshilfe entschieden sich die Nachwuchskräfte in diesem Jahr, die Arbeit des Osterholzer Bremervörder Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kennenzulernen und tageweise in einem Teil derer Einrichtungen zu hospitieren.

Foto: Foto DRK-Bremervörde

Zuvor jedoch erhielten Lea Buerfeind (Worpswede), Annkathrin Peters (Schwanewede), Marten Salomon, Annika Claassen, Tim Reinken und Timon Nitsch (alle Osterholz), Katharina Kelm, Nele Müller (beide Alfstedt), Ole Meyer (Basdahl) und Stefanie Schwaßmann (Bremervörde) von Stephan Jeschke (hauptamtlicher Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Bremervörde für Presse- und Öffentlichkeits-arbeit/Ehrenamtskoordination) in Form eines gut zweistündigen Referates einen umfangreichen Einblick in die Entstehungsgeschichte und Fortentwicklung der mehr als 150 Jahre alten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Die Vorstellung, in welchen Bereichen der DRK-Kreisverband Bremervörde (und der vom Tätigkeitsspektrum her vergleichbar aufgestellte DRK-Kreisverband Osterholz) tätig ist, oblag dem stellvertretenden Geschäftsführer und kaufmännischen Leiter des DRK-Kreisverbandes Bremervörde, Thomas Hechler. Dabei ging er ausführlich zum Beispiel auf die Fachbereiche Erste Hilfe, Kinderbetreuung, Schulassistenzen, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Handicap, Alzheimer-Selbsthilfegruppen, Begleitetes Reisen, Betreutes Wohnen, Ambulante Pflege und Tagespflege ein.

Den Abschluss des Einführungstages bildete eine Begehung der Räumlichkeiten der im Katastrophenschutz und dem erweiterten Rettungsdienst tätigen DRK-Bereitschaft Bremervörde am Standort Gutenbergstraße (Solferino-Haus). Dabei stand der ehren-amtlich in der Bereitschaft und hauptamtlich im DRK-Rettungsdienst (Auszubildender zum Notfallsanitäter) tätige Steffen Wellbrock Rede und Antwort und gewährte Einblick in unterschiedliche Einsatzfahrzeuge.

Die verbleibenden vier Tage verbrachten die Volksbank-Auszubildenden überwie-gend in den DRK-Kindertagesstätten an der Seite der Einrichtungsleiter Maren Lilje (Worpswede), Verena Neuarth (Heißenbüttel), Sandra Bädecker (Rautendorf), Norbert Weber und Christhild Bütepage (Bremervörde) sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im DRK-Kreisverband Bremervörde bekamen die Auszubildenden überdies Einblick auch in die Arbeit der Tagespflegeeinrichtung der Sozial- und Pflegestation in Oerel, halfen an einem Vormittag ferner bei der Auslieferung der Speisen des Menüservices für Senioren in Bremervörde und umzu und erhielten Einblick in die Arbeitsbereiche Kleidershops, Essen auf Rädern, Behindertenfahrdienst und Hausnotruf.

„Der Einblick, den wir beim DRK bekommen haben, mit älteren Menschen, aber auch mit kleinen Kindern zusammenzuarbeiten, war für uns sehr interessant und hat uns gezeigt, was im Leben noch auf uns zukommen wird. Auch konnten wir davon viel für den Arbeitsalltag im Kundenservice der Bank mitnehmen.

Wir lernten Menschen kennen, mit denen wir sonst nicht so viel Kontakt haben. Außerdem hat uns die Spontanität und die Vielfalt des DRK begeistert. Wir stellten fest, dass die Arbeit des Roten Kreuzes in der Gesamtheit unterschätzt wird. Durch unsere Teilnahme an der sozialen Woche haben wir jetzt ein ganz anderes Bild von dessen Tätigkeiten. Auch die Anzahl ehrenamtlicher Helfer hat uns fasziniert“, sagten die Auszubildenden unisono.

Annette Döge, stellvertretende Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Osterholz, freute sich, dass die Wahl der Volksbank-Auszubildenden auf der Suche nach einem Betätigungsfeld für ihre soziale Woche auf das Rote Kreuz fiel. „Für beide Seiten, DRK und Volksbank, waren diese fünf Tage interessant und schön zugleich“, so Annette Döge

27. Juli 2017 23:55 Uhr. Alter: 138 Tage